Qin und Han: das Kaiserreich
Chinas erster Kaiser wurde mit einem Heer aus Tausenden von Tonsoldaten bestattet, und die Han-Dynastie legte vierhundert Jahre lang den Grund für die chinesische Kultur.
Qin Shi Huangdi einte China 221 v. Chr. und vereinheitlichte Schrift, Maße und Münzen. Seine Grabanlage bei Xi'an enthält die Terrakotta-Armee: mehr als 7 000 lebensgroße Soldaten mit individuellen Gesichtern.
Die Han-Dynastie, 206 v. Chr.–220 n. Chr., war ebenso mächtig wie das Römische Reich. Die Seidenstraße verband China mit Zentralasien und dem Mittelmeer, und der Konfuzianismus wurde Staatsideologie.
Die Kunst der Han-Zeit ist vor allem durch die Gräber bekannt: Wandmalereien, Steinplattenreliefs, Lackobjekte, Bronzepferde und Tonmodelle von Häusern und Gehöften – alles, was der Tote im Jenseits brauchte.