Skandinavisches Design und Mid-Century
Helles Holz, weiche Formen und Alltagsgegenstände für alle – das skandinavische Design wurde zum Weltbegriff.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das skandinavische Design durch die Ausstellung „Design in Scandinavia“, die 1954–1957 durch die USA tourte, weltweit bekannt. Es stand für Qualität, Funktion und menschliche Wärme.
Dänische Möbelarchitekten wie Hans J. Wegner, Arne Jacobsen und Finn Juhl gestalteten Stühle aus Teak und formgepresstem Holz. In Schweden schuf Stig Lindberg Keramik für Gustavsberg, und Bruno Mathsson und Greta Magnusson Grossman entwarfen Möbel und Leuchten.
In den USA entwarfen Charles und Ray Eames Möbel aus formgepresstem Sperrholz und Glasfaser, und in Deutschland gestaltete Dieter Rams schlichte Geräte für Braun. Gegen Ende der Periode kamen Kunststoff und die Farben der Pop-Art auf, etwa mit Verner Pantons Stuhl aus einem einzigen Stück.
- „Design in Scandinavia“ – wie der Norden zur Marke wurde
- Die dänischen Stühle
- Schwedische Form: Gustavsberg, Orrefors und Mathsson
- Finnland, Arabia und Marimekko
- IKEA und das demokratische Design
- Charles und Ray Eames – formgepresstes Holz und Glasfaser
- Ulm, Braun und die systematische Form
- Genauer betrachtet: Der Panton Chair – ein Stuhl aus einem einzigen Stück
- Die Frauen im Design der Nachkriegszeit
- Nachwirkung: Klassiker, Kopien und neue Erzählungen
- Bruno Mathsson
- Greta Magnusson Grossman
- Stig Lindberg
- Astrid Sampe
- Hans J. Wegner
- Arne Jacobsen
- Charles Eames
- Ray Eames
- Dieter Rams
- Verner Panton