Muromachi: Zen, Tusche und Teezeremonie
Tuschmalerei, Steingärten und Teezeremonie der Zen-Klöster prägten eine Ästhetik der Schlichtheit, der Stille und der Leere.
Die Ashikaga-Shogune ließen sich im Kyotoer Stadtteil Muromachi nieder und wurden bedeutende Förderer des Zen-Buddhismus und der chinesischen Kunst. Der Goldene Pavillon und der Silberne Pavillon entstanden als Rückzugsorte der Shogune.
Der Mönchsmaler Sesshū reiste nach China und entwickelte eine eigene Tuschmalerei, das Suibokuga, mit kraftvollem Pinselstrich und dramatischen Landschaften. Die Steingärten der Zen-Klöster, etwa der des Ryōan-ji, schufen Landschaften aus geharktem Kies und Steinen.
Die Teezeremonie bildete sich mit Murata Jukō und später Sen no Rikyū heraus, und das Nō-Theater wurde von Zeami weiterentwickelt. Ästhetische Ideale wie Wabi – stille Schlichtheit – und Yūgen – verborgene, tiefe Schönheit – wurden formuliert.
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- Von chinesischen Prachtschalen zu Lehmkrügen
- Nō-Masken und Trockengärten
- Der Goldene und der Silberne Pavillon
- Genauer betrachtet: Einen Katzenwels mit einer Kalebasse fangen
- Shūbun und die künstlerischen Berater des Shoguns
- Zwischen China, Korea und Ryukyu
- Das Zen-Bild der Nachwelt und neue Erkenntnisse der Forschung
- Sesshū Tōyō
- Motonobu (1476)
- Kanō Masanobu
- Shūbun
- Tosa Mitsunobu