Yayoi und Kofun: Reis, Bronze und Grabhügel
Mit dem Reisanbau kamen Bronze und Eisen, und mächtige Anführer wurden in schlüssellochförmigen Grabhügeln bestattet, die von Tonfiguren umgeben waren.
In der Yayoi-Zeit gelangten Nassreisanbau, Bronze und Eisen aus Korea und China nach Japan. Die Keramik wurde schlichter und glatter, und Bronzeglocken, dōtaku, mit Jagd- und Alltagsszenen kamen in Ritualen zum Einsatz.
In der Kofun-Zeit, benannt nach den großen Grabhügeln, bildeten sich mächtige Clans heraus. Der größte Hügel, der des Kaisers Nintoku, ist länger als die Cheops-Pyramide.
Rund um die Hügel stellte man Haniwa auf – Rohre aus gebranntem Ton, die oben zu Kriegern, Pferden, Häusern und Tänzern geformt wurden. Die schlichten, ausdrucksstarken Figuren gehören zu den beliebtesten der japanischen Kunst.
- Die Reisfelder und eine neue Art von Keramik
- Die Bronze: Glocken und Waffen, die nicht benutzt wurden
- Spiegel, Schwert und Juwel
- Die Grabhügel und die ersten Rüstungen
- Die Werkstätten der Tonfiguren
- Genauer betrachtet: Der Haniwa-Krieger von Iizuka
- Himiko und die Gesandten: Japan in chinesischen Quellen
- Handwerker von jenseits des Meeres
- Bilder in der Dunkelheit: Die dekorierten Gräber