Die 1960er- und 1970er-Jahre: Pop und Politik

Pop-Art, Gesellschaftskritik und Kunst in der U-Bahn.

Öyvind Fahlström und Barbro Östlihn wirkten in New York, und die Pop-Art fand schwedische Ausdrucksformen. Carl Fredrik Reuterswärd spielte mit Wörtern, Lasern und Symbolen.

In den 1970er-Jahren wurde die Kunst politisch. Peter Tillbergs „Wirst du rentabel, mein Kleiner?“ (Blir du lönsam, lille vän?) wurde zum Symbol der Kritik an Schule und Gesellschaft, und Siri Derkert hatte den Kampf für Frieden und Frauenrechte bereits in den Beton der U-Bahn geritzt.

Die Stockholmer U-Bahn wurde zur „längsten Kunstausstellung der Welt“ mit Werken in über neunzig Stationen. Künstlerinnen und Künstler wie Lena Cronqvist und Marie-Louise Ekman griffen in der Malerei die Erfahrungen von Frauen auf.