Politigården

Politigården, Kopenhagen
Philaweb, CC BY 3.0

Das Hauptquartier der Kopenhagener Polizei ist ein gewaltiges, geschlossenes Gebäude mit einem runden Hof in der Mitte. Das Äußere ist streng und nahezu ohne Dekor, doch der runde Säulenhof und der Innenhof sind monumental. Es ist eines der Hauptwerke des Nordischen Klassizismus in Dänemark.

Hack Kampmann entwarf das neue Polizeihauptquartier Kopenhagens, das 1918 bis 1924 gebaut wurde. Kampmann starb 1920, und die Arbeiten wurden von seinem Sohn Hans Jørgen Kampmann und den Architekten Aage Rafn, Holger Jacobsen und Anton Frederiksen vollendet. Das Gebäude wurde zu einem Manifest des Nordischen Klassizismus in Dänemark.

Das Haus hat einen dreieckigen Grundriss, dem Grundstück angepasst, und umschließt mehrere Höfe. Der bekannteste ist der runde Hof, der von einem Säulengang mit Doppelsäulen umgeben ist. Die Fassaden sind streng verputzt und haben fast keine Dekoration, nur Fensterreihen. Im Inneren sind die öffentlichen Räume und Korridore monumentaler, mit Pfeilern und Steinarbeiten.

Die Politigården ist weiterhin das Hauptquartier der Polizei in Kopenhagen. Sie gilt als eines der wichtigsten Beispiele des Nordischen Klassizismus in Dänemark und hat spätere öffentliche Gebäude beeinflusst. Der runde Hof ist zu einem der meistfotografierten Architekturräume der Stadt geworden.