Mittelalter

Die Kirche baut: von byzantinischen Kuppeln über die Mauern der Romanik bis zum Licht der Gotik.

Tausend Jahre lang baute Europa vor allem für Gott. Von den Kuppeln von Byzanz über die burgartigen Kirchen der Romanik bis zu den lichten Kathedralen der Gotik in Frankreich, England, Deutschland und Spanien – und draußen in den Dörfern Tausende von Pfarrkirchen, die noch heute genutzt werden.

Die byzantinische Architektur fasst den Raum unter einer Kuppel zusammen; die abendländische Kirche ist eine lange Basilika.

Die Romanik baut mit Rundbögen und dicken Mauern, die Gotik mit Spitzbögen, Rippengewölben und Strebebögen.

Der Chor von Saint-Denis, 1144 geweiht, gilt als das erste Bauwerk der Gotik.

Klosterorden und Pilgerwege verbreiteten Bauideen über ganz Europa.

Die englische Gotik wurde lang und niedrig, mit Fächergewölben; die italienische breit und hell, mit mehrfarbigem Marmor.

In Spanien trafen islamische und christliche Architektur aufeinander: die Moschee von Córdoba, die Alhambra und die Kathedralen von Burgos und León.

Die Backsteingotik verbreitete sich mit der Hanse entlang der Ostsee: Treppengiebel, Blenden und Mönchsziegel.

Die Städte erhielten Rathäuser, Gildehäuser und Mauern; Carcassonne und Visby haben ihre Ringmauern noch.

Der Kölner Dom wurde 1248 begonnen, aber erst 1880 fertiggestellt.

Byzanz. Als das Weströmische Reich im 5. Jahrhundert unterging, bestand das östliche mit Konstantinopel als Zentrum noch tausend Jahre weiter. Kaiser Justinian ließ 532–537 die Hagia Sophia nach Plänen von Anthemios von Tralleis und Isidoros von Milet erbauen. Die Kirche zeigte eine neue Idee: einen gewaltigen Raum, zusammengefasst unter einer Kuppel, die auf vier Bögen und Pendentifs ruht, sphärischen Dreiecken, die die runde Form der Kuppel auf einen quadratischen Grundriss überleiten. Ein Kranz von Fenstern am Kuppelfuß lässt sie schweben. Die Wände wurden mit mehrfarbigem Marmor verkleidet, die Gewölbe mit Goldmosaik. Die Kuppel stürzte nach einem Erdbeben 558 ein und wurde höher wieder aufgebaut. Nach der osmanischen Eroberung 1453 wurde die Kirche zur Moschee und erhielt ihre Minarette, und sie wurde zum Vorbild für die großen osmanischen Moscheen. Byzantinische Kirchen sind außen oft schlichte Backsteinbauten und innen überwältigend. Später wurde die Kreuzkuppelkirche, mit einer zentralen Kuppel und vier gleich langen Kreuzarmen, die häufigste Form. Die Formen verbreiteten sich nach Russland und auf den Balkan und über Handelsstädte wie Ravenna und Venedig nach Westeuropa; San Vitale in Ravenna, 547 geweiht, und der Markusdom in Venedig sind die deutlichsten Beispiele.

Karl der Große und die Klöster. Um das Jahr 800, als er in Rom zum Kaiser gekrönt wurde, versuchte Karl der Große, das Römische Reich im Westen wiederzubeleben. Seine Pfalzkapelle in Aachen, um 805 geweiht, ist ein achteckiger Zentralbau nach dem Vorbild von San Vitale in Ravenna, und Säulen wurden dafür aus Italien herbeigeschafft. Der Kaiserthron stand auf der Empore, dem Altar gegenüber. Die Karolinger fügten auch das Westwerk hinzu, einen mächtigen Baukörper mit Türmen am Westende der Kirche, der Kapellen und Emporen für den Kaiser oder Fürsten barg; Corvey in Deutschland besitzt ein erhaltenes Westwerk aus den 870er-Jahren. Die Klöster wurden zu Zentren des Wissens und der Landwirtschaft. Der St. Galler Klosterplan, eine Zeichnung auf Pergament von etwa 820, zeigt ein Idealkloster mit Kirche, Kreuzgang, Schlafsaal, Speisesaal, Bibliothek, Schreibstube, Krankenhaus, Gästehaus, Werkstätten, Ställen und Gärten – eine ganze kleine Stadt, um den Kreuzgang geordnet. Er ist eine der ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen Europas. Unter den ottonischen Kaisern im 10. und 11. Jahrhundert setzte sich die Tradition in Kirchen wie St. Michael in Hildesheim fort, mit regelmäßig wechselnden Pfeilern und Säulen und schweren Turmmassen an beiden Enden. Hier liegen die Wurzeln des romanischen Stils.

Die Romanik. Um das Jahr 1000 begann man in ganz Westeuropa wieder, groß in Stein zu bauen. Die Kirchen waren Basiliken mit einem hohen Mittelschiff und niedrigeren Seitenschiffen, mit Rundbögen, Tonnen- oder Kreuzgratgewölben und dicken Mauern, die alles trugen. Die Fenster wurden klein und die Räume dunkel, fast wie Festungen. Der Raum wird oft in regelmäßige Abschnitte gegliedert, die Joche, was einen klaren Rhythmus ergibt. Der Dom zu Speyer, in den 1030er-Jahren als Grabkirche der deutschen Kaiser begonnen, erhielt früh Gewölbe über dem gesamten Mittelschiff. In der Normandie und in England errichteten die Normannen kraftvolle Kirchen; in Durham, begonnen 1093, werden früh Rippengewölbe verwendet, die auf die Gotik vorausweisen. Schwere Westtürme, figürlich gestaltete Portale mit Christus im Tympanon über der Tür und Kapitelle mit Fabelwesen und biblischen Szenen gehören zum Stil. In Burgund und Südfrankreich ist die Skulptur besonders reich, etwa in Vézelay und Moissac. Äußerlich erkennt man die Romanik an Rundbogenfriesen unter dem Traufgesims, Lisenen – schwachen Mauerpfeilern – und einem schlichten, geschlossenen Baukörper. Der Name bezieht sich auf die Verwandtschaft mit der römischen Baukunst und wurde erst im 19. Jahrhundert gebräuchlich.

Pilger und Klosterorden. Die Pilgerwege nach Santiago de Compostela, Rom und Jerusalem stellten die Kirchen vor neue Anforderungen. Die Pilger sollten um den Chor herumgehen und die Reliquien sehen können, ohne die Messe zu stören. Die Lösung war der Chorumgang, ein Gang hinter dem Altar mit einem Kranz von Kapellen, und breite Querhäuser. Die Kirchen am Weg durch Frankreich nach Santiago, wie Sainte-Foy in Conques und Saint-Sernin in Toulouse, ähneln einander deshalb. Das Benediktinerkloster Cluny in Burgund errichtete ab 1088 eine Kirche, die bis zum Neubau des Petersdoms die größte der Christenheit war; sie wurde nach der Französischen Revolution fast vollständig abgerissen. Der 1098 gegründete Zisterzienserorden antwortete mit dem Gegenteil. Unter Bernhard von Clairvaux wollte man weg vom Überfluss: Die Kirchen erhielten gerade Chorschlüsse, keine großen Türme, nur einen kleinen Dachreiter und fast keine Skulptur. Die Klöster legte man in abgelegenen Tälern nahe am Wasser an, und die Mönche waren geschickt in Landwirtschaft, Wasserkraft und Bautechnik. Fontenay in Frankreich ist ein gut erhaltenes Beispiel. Der Orden verbreitete sich rasch über ganz Europa, von Portugal bis Skandinavien. Später kamen die Bettelorden, die schlichte Stadtkirchen bauten.

Das Licht der Gotik. In den 1140er-Jahren ließ Abt Suger einen neuen Chor in der Klosterkirche Saint-Denis vor Paris errichten, 1144 geweiht. Dort verbanden sich Spitzbogen, Kreuzrippengewölbe und große Glasmalereien erstmals zu einem Ganzen. Die Idee war, den Druck der Gewölbe auf wenige Punkte zu lenken und weiter in Strebepfeiler und freistehende Strebebögen abzuleiten, sodass die Wände zwischen den Stützen für das Licht geöffnet werden konnten. Der Spitzbogen ließ sich außerdem bei gleicher Höhe unterschiedlich breit anlegen, was freiere Grundrisse ermöglichte. Notre-Dame in Paris wurde 1163 begonnen; die Kathedrale brannte 2019 und wurde 2024 wieder eingeweiht. Chartres, größtenteils nach einem Brand 1194 erbaut, besitzt noch den Großteil seiner Glasmalereien. Reims, wo die französischen Könige gekrönt wurden, und Amiens trieben die Höhe weiter, und in Beauvais stürzte 1284 der Chor ein. Die Sainte-Chapelle in Paris, 1248 geweiht, besteht fast nur aus Glas zwischen schmalen Stützen. Die spätere Gotik wurde dekorativer: in Frankreich der Flamboyantstil, in England der vertikale Perpendicular Style mit Fächergewölben und in Deutschland Hallenkirchen mit gleich hohen Schiffen. Köln wurde 1248 begonnen, aber erst 1880 fertiggestellt. Das Wort „gotisch“ war ursprünglich ein Schimpfwort der Renaissance, die den Stil als barbarisch, eben „gotisch“, ansah.

Die Kathedralen der Hochgotik. Innerhalb von hundert Jahren nach Saint-Denis wurden die Kathedralen in Nordfrankreich immer höher und heller gebaut. Chartres, nach einem Brand 1194 neu errichtet, erhielt ein System, das zur Norm wurde: drei Geschosse mit Arkaden, einem schmalen Triforium und hohen Obergadenfenstern, getragen von Strebebögen an der Außenseite. Die Glasmalereien, die meisten aus dem frühen 13. Jahrhundert, sind wie in kaum einer anderen Kirche erhalten. Reims, wo Frankreichs Könige gekrönt wurden, hat eine Fassade mit Hunderten von Skulpturen, und in Amiens erreichten die Gewölbe etwa 42 Meter. Beauvais versuchte, noch höher zu gehen, doch die Gewölbe stürzten 1284 ein, und die Kirche wurde nie fertig. Die Sainte-Chapelle in Paris, 1248 geweiht, besteht fast nur aus Glas zwischen schmalen Pfeilern und wurde erbaut, um die Dornenkrone aufzunehmen, die König Ludwig IX. erworben hatte. Die Kathedralen wurden oft über mehrere Generationen gebaut, und der Stil änderte sich im Lauf der Arbeit. Die Hochgotik erkennt man an den drei Geschossen des Mittelschiffs, den vierteiligen Kreuzrippengewölben und den Rosenfenstern in den Fassaden.

England. Nach der Eroberung 1066 brachten die Normannen eine rege Bautätigkeit an Kathedralen und Burgen mit. Die Kathedrale von Durham, begonnen 1093, besitzt einige der frühesten Rippengewölbe Europas über einem Mittelschiff. Die englische Gotik wurde dann anders als die französische: lange, niedrige Kirchen mit geraden Chorabschlüssen, oft umgeben von Rasenflächen und Bäumen in einem eigenen umfriedeten Bezirk, dem Close. Salisbury wurde fast in einem Zug 1220–1258 erbaut und erhielt im 14. Jahrhundert den höchsten Kirchturm Englands. In der Spätgotik entwickelte sich der Perpendicular Style, ein Stil mit geraden senkrechten Fensterpfosten, die die Wände in Felder teilen, und Fächergewölben, bei denen die Rippen wie Fächer von den Pfeilern ausstrahlen. Die King’s College Chapel in Cambridge mit Gewölben aus den 1510er-Jahren ist der Höhepunkt des Stils. Die englische Gotik erkennt man an den langen Grundrissen, den breiten Westfassaden, die oft eher Schirme als Abbilder des dahinterliegenden Raums sind, und den reichen Gewölben.

Italien. In Italien fasste die Gotik nie so Fuß wie nördlich der Alpen. Die Ruinen der Antike waren überall, die Sonne verlangte keine großen Fenster, und die Städte wollten breite, helle Räume. Der Dom von Pisa, begonnen 1063, mit Baptisterium und dem Schiefen Turm, ist aus gestreiftem Marmor in einer toskanischen Romanik erbaut. In Venedig, mit engen Verbindungen zu Konstantinopel, erhielt der Markusdom fünf Kuppeln und Goldmosaiken. Die Stadtstaaten errichteten Rathäuser mit hohen Türmen, wie den Palazzo Pubblico in Siena, und Dome mit Fassaden aus weißem, grünem und rosa Marmor, wie in Florenz und Siena. Der Dogenpalast in Venedig, der im Wesentlichen im 14. und 15. Jahrhundert seine Form erhielt, lässt ein schweres Obergeschoss auf zwei Geschossen spitzbogiger Arkaden ruhen. Der Mailänder Dom, begonnen 1386, ist die nordeuropäischste Gotik Italiens, mit einem Wald von Fialen, der erst im 19. und 20. Jahrhundert fertig wurde. Das italienische Mittelalter erkennt man an farbigem Marmor, freistehenden Glockentürmen und breiten Räumen mit wenigen, aber großen Gewölben.

Spanien. Auf der Iberischen Halbinsel trafen Islam und Christentum fast achthundert Jahre lang aufeinander. Die Moschee von Córdoba, begonnen 785 und in den folgenden zweihundert Jahren in mehreren Abschnitten erweitert, ist ein Wald von Säulen mit Doppelbögen aus rotem Backstein und weißem Stein. Nachdem Córdoba 1236 erobert worden war, wurde die Moschee zur Kirche, und im 16. Jahrhundert baute man mitten hinein eine Kathedrale. Die Alhambra in Granada, der Palast der Nasriden aus dem 14. Jahrhundert, gruppiert die Räume um Höfe mit Wasser und überzieht Wände und Decken mit Stuck in geometrischen Mustern und Schrift. Im Norden entstanden die Kirchen der christlichen Reiche: Santiago de Compostela, Ziel des Pilgerwegs durch Nordspanien, erhielt eine große romanische Kathedrale, und im 13. Jahrhundert wurden die Kathedralen von Burgos, León und Toledo nach französischem Vorbild gebaut; León ist für seine Glasmalereien bekannt. Mudéjar nennt man den Stil, in dem muslimische Handwerker für christliche Auftraggeber arbeiteten, mit Mustern in Backstein, Kacheln und hölzernen Decken. Das spanische Mittelalter erkennt man an Hufeisenbögen, reichen Stuckmustern und Kacheln – und an Kathedralen, die breiter und dunkler sind als die französischen.

Wie eine Kathedrale gebaut wurde. Eine Kathedrale wurde von einem Baumeister geleitet, der Architekt, Konstrukteur und Bauleiter zugleich war und das Handwerk oft als Steinmetz gelernt hatte. Um den Bau herum gab es eine Bauhütte, eine Werkstatt und Gemeinschaft, in der Steinmetze, Maurer, Zimmerleute und Schmiede arbeiteten. Details wurden im Maßstab 1:1 auf Gipsböden oder auf Tafeln aufgezeichnet, und Schablonen aus Holz wurden auf den Stein übertragen. Viele Steine tragen die Zeichen der Steinmetze, die zeigten, wer bezahlt werden sollte. Gearbeitet wurde mit Tretradkränen, Holzgerüsten, die in Löchern in der Mauer verankert wurden, und Gewölbebögen, die über Lehrgerüsten aus Holz gemauert wurden, und die Baumeister arbeiteten eher mit geometrischen Regeln als mit Berechnungen. Das Skizzenbuch des Villard de Honnecourt von etwa 1230 zeigt, wie ein Baumeister dachte: Pläne, Maschinen, Figuren und Tiere im bunten Wechsel. Der Bau wurde mit Spenden, Ablass, den Einkünften des Bischofs und des Domkapitels und Gaben von Gilden bezahlt, und er konnte jahrzehntelang stillstehen, wenn das Geld ausging oder Krieg dazwischenkam. Deshalb wurden Kathedralen oft in Etappen gebaut, mit dem Chor zuerst, damit die Messe beginnen konnte. Wer genau hinsieht, kann erkennen, wo der Stil zwischen verschiedenen Teilen wechselt, da sich der Geschmack während der Bauzeit wandelte. Ein Turm konnte mehrere hundert Jahre nach dem Chor fertig werden.

Burgen, Mauern und Städte. Das Europa des Mittelalters war voller Burgen und Mauern. Nach der Eroberung Englands 1066 bauten die Normannen zunächst einfache Burgen aus Holz auf Erdhügeln und dann Bergfriede aus Stein, wie den White Tower in London. Die Kreuzzüge brachten neue Ideen zur Verteidigung aus dem Nahen Osten mit, und Burgen wie Krak des Chevaliers in Syrien erhielten mehrere ineinanderliegende Ringmauern. König Eduard I. ließ ab den 1280er-Jahren solche konzentrischen Burgen in Wales errichten, etwa Harlech und Beaumaris. Die Städte wuchsen seit dem 11. Jahrhundert und wurden von Mauern mit Türmen und Toren umgeben. Carcassonne in Südfrankreich ist die bekannteste, doch ihr heutiges Aussehen beruht stark auf der Restaurierung unter Viollet-le-Duc im 19. Jahrhundert. Innerhalb der Mauern entstanden Rathäuser, Gildehäuser, Markthallen und Bürgerhäuser, oft mit dem Giebel zur Straße auf schmalen, tiefen Grundstücken. Rund um Ostsee und Nordsee schlossen sich die Kaufleute in der Hanse zusammen, mit Lübeck als Zentrum. Dort wurden die Marienkirche und das Stadttor Holstentor aus Backstein gebaut, und die Hansestädte wurden zu Vorbildern für Städte rund um Ostsee und Nordsee, von Bergen bis Riga.

Die Backsteingotik. In Norddeutschland, Polen, dem Baltikum und Dänemark gab es wenig guten Baustein, und deshalb baute man in Backstein. Der mittelalterliche Ziegel, der Mönchsziegel, war größer als der heutige und wurde in einem Verband gemauert, in dem eine Schmalseite und zwei Langseiten wechseln. Der Ziegel brachte eine eigene Formenwelt hervor: glatte Mauerflächen, Treppengiebel und weiß verputzte Blenden, also vertiefte Felder, die Fenstern ähneln, sowie Ornamente aus Formziegeln. Die Marienkirche in Lübeck, seit dem 13. Jahrhundert erbaut, übersetzte einen französischen Kathedralgrundriss in Backstein und wurde zum Vorbild für eine lange Reihe von Kirchen in den Städten der Hanse. Die Marienburg des Deutschen Ordens, heute Malbork in Polen, ist eines der größten Backsteinbauwerke der Welt, und Stralsund, Wismar, Danzig und Thorn haben noch ganze Stadtbilder der Backsteingotik. Der Stil verbreitete sich auch nach Skandinavien, wo der Dom zu Roskilde ein frühes Hauptwerk ist. Wer an einer Kirche oder einem Rathaus einen Treppengiebel mit weißen Blenden sieht, erkennt darin ein sicheres Zeichen der Spätgotik im Ostseeraum.