Asuka und Nara: Der Buddhismus kommt
Der Buddhismus kam aus Korea und China und brachte Tempel, Bronzebuddhas und eine neue Bildwelt mit sich – erhalten in den ältesten Holzbauten der Welt.
Als der Buddhismus im 6. Jahrhundert Japan erreichte, folgten Handwerker, Architekten und die Schrift. Prinz Shōtoku förderte die neue Lehre und gründete das Hōryū-ji, wo die ältesten erhaltenen Holzbauten der Welt stehen.
In der Nara-Zeit wurde Nara nach chinesischem Vorbild zur Hauptstadt. Kaiser Shōmu ließ den Großen Buddha im Tōdai-ji gießen, eine der größten Bronzestatuen der Welt, eingeweiht 752.
Das Shōsōin, das Speichergebäude des Tōdai-ji, bewahrt Tausende von Objekten aus der Sammlung des Kaisers – von persischem Glas bis zu Instrumenten und Textilien. Es ist eine Zeitkapsel aus dem Asien der Seidenstraße.
- Der Tori-Stil und die frühen Buddhas
- Hōryū-ji: Holz, das 1300 Jahre überstanden hat
- Bronze, Ton und Trockenlack
- Shōsōin: Ein kaiserliches Speichergebäude
- Schrift, Druck und die erste Bilderzählung
- Genauer betrachtet: Die Yakushi-Triade im Yakushi-ji
- Kaiser, Kaiserinnen und die Tempel des Staates
- Die Hauptstadt Heijō-kyō
- Die Grabmalereien in Asuka: Takamatsuzuka und Kitora
- Nachleben: Zerstörung, Rettung und Welterbe
- Tori Busshi