Die Düsseldorfer Zeit und der Akademismus
Historienmalerei, Volksleben und dramatische Landschaften – im Geist Düsseldorfs und der Akademie.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts studierten viele schwedische Künstler in Düsseldorf, wo man detailreiche, erzählende Bilder vom Volksleben und dramatische Landschaften malte. Marcus Larson malte Stromschnellen und Schiffsbrände, Amalia Lindegren Genrebilder aus dem Bauernleben.
Die Historienmalerei galt als höchste Gattung der Kunst. Gustaf Cederström malte „Die Leichenfahrt Karls XII.“ und Georg von Rosen „Erik XIV.“, und Mårten Eskil Winge schilderte die Kämpfe der Asengötter.
Im Jahr 1866 wurde das Nationalmuseum in Stockholm eröffnet, eines der ersten öffentlichen Kunstmuseen Europas. Die Kunstakademie hatte große Macht über Ausbildung und Ausstellungen – eine Macht, die bald herausgefordert werden sollte.
- Warum Düsseldorf?
- Marcus Larson – der wilde Romantiker
- Das Volksleben und Amalia Lindegren
- Die großen Dramen der Historienmalerei
- Das Nationalmuseum und das neue Publikum der Kunst
- Genauer betrachtet: „Tanzende Elfen“
- Die Frauen und die neue Abteilung der Akademie
- Von der Skizze zur Ausstellungsleinwand
- Historismus in Haus und Heim
- Amalia Lindegren
- Marcus Larson
- Mårten Eskil Winge
- August Malmström
- Georg von Rosen
- Gustaf Cederström
- Julius Kronberg