Antike: Griechenland und Rom
Die Griechen machten den Menschen zum Maß aller Dinge, und die Römer verbreiteten ihre Ideale über ein ganzes Imperium.
Die griechische Skulptur entwickelte sich innerhalb weniger Jahrhunderte von steifen Kouroi zu frei beweglichen Körpern. Mit dem Kontrapost, bei dem das Gewicht auf einem Bein ruht, begannen die Statuen lebendig zu wirken. In klassischer Zeit, im 5. Jahrhundert v. Chr., wurde der Parthenon errichtet, und Bildhauer wie Polyklet berechneten die Proportionen des idealen Körpers.
In der Epoche des Hellenismus nach Alexander dem Großen wurde die Kunst dramatischer und gefühlsbetonter: Die Laokoongruppe und die Nike von Samothrake sind voller Bewegung und Schmerz. Antike Statuen waren übrigens oft in kräftigen Farben bemalt – das reine Weiß, das wir mit der Antike verbinden, kam erst später.
Die Römer bewunderten und kopierten die griechische Kunst, fügten ihr aber realistische Porträts, große Ingenieurbauten wie das Pantheon und Wandmalereien wie die in Pompeji hinzu. Gewölbe, Kuppel und Beton machten die römische Architektur zwei Jahrtausende lang zum Vorbild.
- Vom steifen Jüngling zum lebendigen Körper
- Der Parthenon und sein Schicksal
- Vasen, Wände und Mosaiken
- Römische Kunst – mehr als Kopien
- Wie die Antike wiederentdeckt wurde
- Genauer betrachtet: Die Laokoongruppe
- Die Lebensbedingungen der Künstler in Griechenland und Rom
- Marmor, Bronze und Farbe
- Theater, Haus und Stadt
- Etrusker, Kelten und der Norden
- Antike – Architektur
- Fidias
- Myron
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- Epigonus
- Laokoongruppen
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