Erik Olson

Erik Olson
Ulca08, CC BY-SA 3.0

Der religiöseste Modernist der Halmstadgruppe.

Erik Olson war 1929 Mitbegründer der Halmstadgruppe. Er malte kubistische und surrealistische Bilder und später religiöse Motive.

Erik Olson wurde 1901 in Halmstad geboren. Zusammen mit seinem Bruder Axel Olson und vier weiteren jungen Künstlern aus der Stadt gründete er 1929 die Halmstadgruppe, eine der langlebigsten Künstlergruppen der schwedischen Kunstgeschichte. In den 1920er-Jahren hielt er sich in Paris auf und ließ sich dort vom Kubismus und von Fernand Léger beeinflussen.

In den ersten Jahren der Gruppe arbeitete er mit kubistischen und konstruktivistischen Bildern mit klaren, geometrischen Formen. In den 1930er-Jahren wurde die Halmstadgruppe zur wichtigsten Vertreterin des Surrealismus in Schweden. Erik Olson malte damals rätselhafte Landschaften mit einsamen Gegenständen und Figuren in grellem Licht, beeinflusst von de Chirico und Dalí. Die Gruppe sorgte mit ihren Ausstellungen für Aufsehen, und Olson war einer ihrer aktivsten Theoretiker.

Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich seine Kunst. Er wandte sich zunehmend religiösen und spirituellen Motiven zu, und Farbe und Licht erhielten in den Bildern mehr Raum. Er schuf auch Kunst im öffentlichen Raum und Kirchenkunst.

Erik Olson starb 1986. Die Kunst der Halmstadgruppe ist heute im Mjellby Konstmuseum außerhalb von Halmstad versammelt. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des schwedischen Surrealismus und der schwedischen Moderne der Zwischenkriegszeit.