Glasgow School of Art

Glasgow School of Art, Glasgow
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Mackintoshs Kunsthochschule verbindet schottische Burgen, japanische Schlichtheit und die Linien des Jugendstils. Die großen Atelierfenster nach Norden, die Schmiedeeisendetails und die berühmte Bibliothek in dunklem Holz machten sie zu einem der originellsten Gebäude ihrer Zeit. Sie wurde durch Brände 2014 und 2018 schwer beschädigt.

Charles Rennie Mackintosh war 28 Jahre alt, als er 1896 den Wettbewerb für den Neubau der Schule gewann. Das Geld reichte nur für die Hälfte, die 1899 fertig war; der Rest wurde 1907–1909 gebaut, als Mackintosh seinen Stil weiterentwickelt hatte. Der östliche Teil ist weicher und mehr Jugendstil, der westliche kantiger und senkrechter, mit der Bibliothek als waldartigem Raum aus dunklen Stützen und hängenden Lampen.

Mackintosh entwarf alles, von der Fassade bis zu Stühlen und Lampen, und seine Frau Margaret Macdonald gehörte demselben Kreis an, den „Glasgow Four“. Er wurde in Wien mehr geschätzt als zu Hause, und die Secession lud ihn 1900 zu einer Ausstellung ein. Der Brand 2014 zerstörte die Bibliothek, und als die Restaurierung fast abgeschlossen war, brannte 2018 das ganze Gebäude. Die Frage, ob und wie es wiederaufgebaut werden soll, hat eine lange Debatte darüber ausgelöst, was es bedeutet, ein Meisterwerk zu rekonstruieren.