Die Wasazeit
Gustav Wasa und seine Söhne bauten die mittelalterlichen Burgen zu mächtigen Festungen und mit der Zeit zu Renaissancepalästen um.
Nach der Reformation zog die Krone das Kirchengut ein, und das große Bauen wurde zur Sache des Königs. Gripsholm, Vadstena, Kalmar und Uppsala erhielten Rundtürme für Kanonen und dicke Mauern.
Johann III. wollte Paläste und ließ Baumeister aus Italien und den Niederlanden den Schlössern Kalmar und Vadstena Portale, Giebel und Säle der Renaissance geben. Die Formen kamen meist über deutsche und niederländische Musterbücher und nicht direkt aus Italien. Schloss Vadstena, 1545 begonnen, wurde erst 1620 fertig.