Danish Modern
Die Stühle machten Dänemark zu einem Designland: Wegner, Juhl, Mogensen, Jacobsen und Kjærholm verbanden Handwerk und Industrie.
Nach dem Krieg erreichten die dänischen Möbelarchitekten ein internationales Publikum. Hans J. Wegner entwarf Stühle aus Massivholz für Tischlereien wie Johannes Hansen und Carl Hansen & Søn – „The Chair“ 1949 und den Y-Stuhl (Wishbone Chair) 1950. Finn Juhl schuf skulpturale Sessel aus Teak und Børge Mogensen schlichte, robuste Möbel für die Genossenschaft FDB.
Arne Jacobsen wandte sich der Industrie zu. Die „Ameise“ und die „Serie 7“ von Fritz Hansen bestanden aus formgepresstem Sperrholz auf Stahlbeinen, und das SAS Royal Hotel wurde ein Gesamtkunstwerk, in dem alles von ihm stammte. Poul Kjærholm arbeitete mit Stahl und Leder, Nanna Ditzel mit Rattan, und Verner Panton brach mit Kunststoff und kräftigen Farben alle Regeln.