Meiji und der Japonismus

Als sich Japan öffnete, wurden japanische Kunst und Gestaltung zu einer der wichtigsten Quellen für die neuen Stile Europas.

Nach 1854 öffnete sich Japan für den Handel, und 1868 begann die Meiji-Zeit. Japan nahm an den Weltausstellungen in Paris 1867 und Wien 1873 teil. Holzschnitte, Porzellan, Lack und Textilien kamen nach Europa und in die USA und gaben Künstlern und Designern neue Ideen: Asymmetrie, flächige Farbfelder, Leerraum und Naturmotive.

Siegfried Bing gab 1888–1891 die Zeitschrift „Le Japon artistique“ heraus, und Christopher Dresser bereiste 1876–1877 Japan. Der Japonismus beeinflusste Arts and Crafts, den Jugendstil und später die Moderne.