Braun

Max Brauns Unternehmen in Frankfurt; ab den 1950er-Jahren mit Dieter Rams und Hans Gugelot das Vorbild für funktionale, strenge Gestaltung.

Max Braun gründete in Frankfurt eine Werkstatt für Radioteile und stellte dann Radiogeräte und elektrische Rasierer her. Nach seinem Tod 1951 übernahmen die Söhne Artur und Erwin Braun und setzten auf eine neue, strenge Gestaltung.

Mit Hans Gugelot von der Hochschule für Gestaltung in Ulm und mit Dieter Rams erhielten Brauns Produkte einfache Formen, helle Farben und klare Bedienelemente. Die Phonokombination SK 4, das Radio T3, der Rechner ET 66 und die Küchenmaschine KM 3 wurden zu Vorbildern funktionaler Gestaltung, und Rams’ zehn Thesen für gutes Design werden bis heute zitiert.

Das Braun-Logo mit erhöhtem A; hellgraue und weiße Gehäuse mit dezenter Beschriftung.