Spitze von Alençon

Spitze von Alençon, Spitzenmacherinnen in Alençon
AnonymousUnknown author, CC BY-SA 3.0

„Die Königin der Spitzen“: Nadelspitze, Stich für Stich genäht, mit einer fest gedrehten Randkontur.

Colbert gründete 1665 in Alençon eine Spitzenmanufaktur, um die Einfuhr aus Venedig zu stoppen. Die Technik lebt bei wenigen Spitzenmacherinnen fort und steht auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Unesco. Beispiele befinden sich im Musée des Beaux-Arts et de la Dentelle in Alençon.

Material: Leinenfaden, Rosshaar in der Kontur

Verarbeitung: Mit der Nadel über ein Muster auf Pergament genäht, in zehn Schritten von verschiedenen Spezialistinnen; ein Quadratzentimeter dauerte Stunden.

Die erhabene Kontur um die Motive, über ein Rosshaar genäht.

Das sechseckige, mit der Nadel genähte Netz zwischen den Blumen.