Argandlampe

Die Öllampe mit rundem, hohlem Docht und Glaszylinder, die zehnmal mehr Licht gab als eine Kerze.

Der Schweizer Physiker Aimé Argand ließ seine Lampe 1784 in England patentieren. Die Luft, die durch den Docht und den Glaszylinder strömte, sorgte dafür, dass das Öl sauber und hell brannte.

Die Lampe wurde in Frankreich mit einer Uhrwerkpumpe (Carcel-Lampe) und der federgetriebenen Moderateurlampe verbessert. Sie war in wohlhabenden Haushalten Standard, bis das Petroleum kam.

Material: Messing oder verzinntes Blech, Glas

Verarbeitung: Brenner und Behälter wurden von Lampenmachern in London und Paris gefertigt; der Glaszylinder wurde geblasen.

Der runde, hohle Docht, der Luft von innen und von außen erhält.

Der Glaszylinder um die Flamme, der Zug erzeugt.

Der Ölbehälter an der Seite, höher als die Flamme.