Augsburger Kunstschrank

Augsburger Kunstschrank, Philipp Hainhofer und Handwerker in Augsburg
Svante.tiren, CC0

Ein Kabinettschrank voller Schubladen, Naturalien und Mechanik, eine ganze Welt in einem Schrank.

Die Stadt Augsburg schenkte den Schrank 1632 Gustav II. Adolf. Er ist gefüllt mit Instrumenten, Spielen, Spielzeug und Naturobjekten – ein Kuriositätenkabinett in Miniatur. Er steht im Gustavianum, dem Museum der Universität Uppsala.

Material: Ebenholz, Edelsteine, Silber, Email, Muscheln, Mineralien und Gemälde

Verarbeitung: Etwa dreißig Handwerker in Augsburg arbeiteten sechs Jahre lang an dem Schrank, koordiniert von einem Kunsthändler.

Die Ebenholzflächen mit eingelegten Steinen und die vielen kleinen Türen und Schubladen.

Die Bekrönung: ein Berg aus Mineralien und Muscheln mit einer Kokosnuss in einem Weingefäß.