Almosentasche
Die mittelalterliche Börse, die am Gürtel getragen wurde, um Almosen und Münzen aufzubewahren.
Die Almosentasche (französisch aumônière) leitet sich vom französischen aumône, Almosen, ab. Die Tasche wurde von Männern wie Frauen am Gürtel getragen und enthielt Münzen, die an die Armen verteilt werden sollten.
Im 13. und 14. Jahrhundert wurde die Almosentasche zu einem Statusobjekt mit reichem Dekor. Sie ist ein Vorläufer der Handtasche.
Material: Seide, Samt oder Leder, Stickerei in Gold- und Silberfaden
Verarbeitung: Von Hand genäht und bestickt und mit Bändern oder Ketten an einem Gürtel befestigt.
Die kleine, rechteckige Tasche mit Zugband.
Die Stickerei in Goldfaden und Perlen.
Die Bänder oder Ketten, die sie am Gürtel befestigen.