Banarasi-Sari

Ein Sari aus Seidenbrokat aus Varanasi, mit Gold- und Silberfaden in der Bordüre und im Schulterstück.
Varanasi webt seit der Mogulzeit Brokate, und der Banarasi-Sari gehört zu den begehrtesten Brautsaris Indiens. Die Technik hat eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Beispiele befinden sich im Victoria and Albert Museum und im Nationalmuseum Indiens in Neu-Delhi.
Material: Seide, Zari (metallumsponnener Faden)
Verarbeitung: Auf dem Zugwebstuhl gewebt, heute auf dem Jacquardstuhl; ein einziges nahtloses Stoffstück von fünf bis sechs Metern.
Der Pallu – das reich gemusterte Ende, das über die Schulter gelegt wird.
Von den Moguln inspirierte Motive: Blütenranken, Paisley und Arkaden.