Baskerville

Baskerville
Paul Hunt, Public domain

John Baskervilles scharfe Antiqua von 1757 – der Übergang zwischen alter und moderner Antiqua.

Baskervilles erstes Buch, eine Vergil-Ausgabe von 1757, erregte Aufmerksamkeit durch seine scharfen Buchstaben und das glatte, helle Papier. Kritiker meinten, es sei schwer zu lesen.

Die Schrift beeinflusste Didot in Frankreich und Bodoni in Italien. Sie erlebte im 20. Jahrhundert eine Renaissance und wird noch heute in Büchern verwendet.

Material: Gegossene Metalllettern, glattes Papier, tiefschwarze Druckfarbe

Verarbeitung: Gedruckt in Baskervilles eigener Druckerei in Birmingham, mit Papier, das heiß gepresst wurde, um glatt zu werden.

Größerer Kontrast zwischen dicken und dünnen Linien als bei Caslon.

Fast senkrechte Schattenachse und scharfe Serifen.

Ein g mit offener unterer Schleife und ein Q mit langem, geschwungenem Schwanz.