Böhmischer Biedermeierbecher
Ein dicker, geschliffener Becher in Rubinrot oder mit gravierten Ansichten – ein Andenken aus dem Kurort.
Böhmen, im heutigen Tschechien, hatte reichlich Wald und Quarz und wurde zu einem der Glaszentren Europas. In den 1820er- und 1830er-Jahren entwickelten die Hütten farbiges Glas und Rubinbeize.
Die Becher wurden als Andenken in Kurorten wie Karlsbad und Marienbad verkauft. Spätere Kopien sind oft dünner und haben eine gröbere Gravur.
Material: Kaliglas, oft mit Überfang oder Beize in Rot, Gelb oder Blau
Verarbeitung: Geblasen, mit Facetten geschliffen und mit Kupferrädern graviert, in Böhmen.
Dickes Glas mit geschliffenen Facetten oder kantigen Feldern.
Eine dünne Schicht farbigen Glases oder Beize, die bis zum klaren Glas durchgeschliffen wurde.
Gravierte Bilder von Kurorten, Kirchen oder Hirschen.