BMW R32

BMW R32
Stahlkocher, CC BY-SA 3.0

BMWs erstes Motorrad, mit Boxermotor und Kardanantrieb – eine Grundform, die die Marke seit hundert Jahren beibehalten hat.

BMW hatte Flugmotoren gebaut, aber nach dem Ersten Weltkrieg durften deutsche Unternehmen solche nicht mehr herstellen. Max Friz konstruierte in wenigen Wochen ein Motorrad mit quer eingebautem Boxermotor, sodass die Zylinder vom Fahrtwind gekühlt wurden.

Die Kardanwelle machte das Motorrad sauber und zuverlässig. Boxermotor und Kardan sind seitdem das Kennzeichen der BMW-Motorräder.

Material: Stahlrohrrahmen, Zweizylinder-Boxermotor, Kardanwelle

Verarbeitung: Von 1923 bis 1926 von BMW in München gebaut.

Die Zylinder des Boxermotors, die seitlich herausragen.

Die Kardanwelle zum Hinterrad statt einer Kette.

Der Rahmen aus doppelten Dreiecken mit dem flachen Tank darin.

Der Boxermotor hatte zwei Zylinder mit 494 Kubikzentimetern und etwa 8,5 PS. Motor und Getriebe bildeten eine Einheit, und die Kraft wurde statt mit einer Kette über eine Kardanwelle auf das Hinterrad übertragen.

Ein dreieckiger Rahmen, die zu beiden Seiten herausragenden Zylinder und schwarze Lackierung mit weißen Zierlinien.