Brüsseler Spitze

Brüsseler Spitze, Spitzenmacherinnen in Brüssel und Brabant
Samuel L. Goldenberg, Public domain

Geklöppelte Spitze, so fein, dass die Motive einzeln gefertigt und mit einem Netz aus dünnstem Leinenfaden verbunden wurden.

Spitzen aus Brüssel waren die teuersten Textilien des 18. Jahrhunderts und wurden von Männern wie Frauen als Hals- und Ärmelspitzen getragen. Tausende von Frauen arbeiteten zu Hause für die Spitzenhändler. Beispiele befinden sich im Musée Mode & Dentelle in Brüssel und im Victoria and Albert Museum.

Material: Leinenfaden

Verarbeitung: Blumen und Figuren wurden einzeln geklöppelt oder genäht und auf einem geklöppelten Netz, dem Droschel, zusammengesetzt.

Die dichten weißen Blumen vor dem durchsichtigen Netz.

Der Leinenfaden, der feiner ist als ein Haar – die Spitze kostete mehr als Gold.