Chōchin, japanische Papierlaterne

Die zusammenfaltbare Laterne aus Papier über einer Spirale aus Bambus, mit Schrift oder Wappen.
Chōchin wurden von Wanderern getragen und in der Edo-Zeit an Tempeln, Gasthäusern und Theatern aufgehängt. Die Form hat westliche Papierlampen das ganze 20. Jahrhundert hindurch inspiriert. Beispiele befinden sich im Nationalmuseum Tokio und im Victoria and Albert Museum.
Material: Bambus und Papier (Washi), lackiertes Holz, manchmal geöltes Papier
Verarbeitung: Eine Spirale aus gespaltenem Bambus wird mit Papier bespannt und bemalt; die Laterne lässt sich wie ein Akkordeon zusammenfalten.
Das spiralförmige Gerüst, das durch das Papier sichtbar wird, wenn die Laterne leuchtet.
Familienwappen oder Zeichen in Schwarz und Rot auf der Seite.