Dekorationsmalerei auf Wänden

Die Tapete des Bauern: Blumenranken und Bordüren, direkt auf die Wand oder auf Leinwand gemalt, in Hälsingland und Dalarna.

Wohlhabende Bauern in Hälsingland ließen im 18. und 19. Jahrhundert ihre Festräume bemalen, oft vor einer Hochzeit. Die Maler ließen sich von den Tapeten der Herrenhäuser und von den Ornamenten des Barock und Rokoko beeinflussen, machten daraus aber etwas Eigenes.

Sieben Hälsinge-Höfe sind seit 2012 Welterbe. Die Dekorationsmalerei lässt sich anhand von Signaturen, Stil und den bekannten Schaffensjahren der Maler datieren.

Material: Leimfarbe oder Eiöltempera auf Holz, Putz oder Leinwand

Verarbeitung: Vor Ort von wandernden Dekorationsmalern gemalt, oft mit Schablonen für die Bordüren und freihändig für die Blumen.

Große, freihändig gemalte Blumenranken – Kurbits – in Feldern.

Schablonengemalte Bordüren und Marmorierung, die teure Materialien nachahmt.

Die Signatur des Malers und die Jahreszahl, die sich oft irgendwo an der Wand findet.