Diatretglas

Römische „Käfigbecher“, bei denen ein Netz aus Glas frei vor dem Becher steht und nur von kleinen Stegen gehalten wird.
Diatretglas gehört zu den schwierigsten Handwerkskünsten der Antike, und nur etwa fünfzig Stück sind erhalten, oft als Fragmente. Eines der am besten erhaltenen wurde in Köln gefunden und befindet sich im dortigen Römisch-Germanischen Museum.
Material: Farbloses und farbiges Glas
Verarbeitung: Ein dickwandiger Glasbecher wurde so lange geschliffen und geschnitten, bis nur noch ein äußeres Netz stehen blieb, das durch dünne Stützen mit dem Becher verbunden war.
Das Netz aus Ringen, das einen halben Zentimeter außerhalb des Bechers schwebt.
Die Inschrift am Rand, zum Beispiel auf einer Schale: BIBE VIVAS MULTIS ANNIS, trinke und lebe viele Jahre.