Dirndl

Dirndl, Bauern und Näherinnen in den Alpen
High Contrast, CC BY 3.0 de

Die Dienstmädchentracht der Alpen, die zur sommerlichen Mode des Bürgertums und dann zum nationalen Symbol wurde.

Das Dirndl war Alltagskleidung für Mägde in Bayern und Österreich, bis Sommerfrischler aus den Städten es Ende des 19. Jahrhunderts übernahmen. Seitdem schwankt es zwischen Volkstracht und Mode. Beispiele befinden sich im Volkskundemuseum Wien.

Material: Baumwolle oder Leinen, oft bedruckt oder kariert

Verarbeitung: Ein eng anliegendes Mieder mit weitem Rock und Schürze, getragen über einer kurzen Bluse.

Die Schürze, deren Schleife der Überlieferung nach anzeigt, ob die Trägerin verheiratet ist.

Das eng anliegende, geschnürte Mieder über einer weißen Bluse.