Eckmann
Eine Jugendstilschrift, in der gotische und römische Züge in weichen, mit dem Pinsel gezeichneten Formen verschmelzen.
Die Eckmann-Schrift war ein Versuch, die deutsche Schrift zu erneuern, und wurde die meistverwendete deutsche Schrift der Jugendstilzeit. Sie ist auf Schildern und Plakaten um 1900 zu sehen. Probedrucke befinden sich im Klingspor-Museum in Offenbach.
Material: Lettern aus Bleilegierung
Verarbeitung: Mit dem Pinsel statt mit der Breitfeder gezeichnet und gegossen von der Rudhardschen Gießerei, später Klingspor, in Offenbach.
Die schwellenden, pflanzenartigen Grundstriche, die in kleinen Knospen enden.
Die Mischung aus Fraktur und Antiqua in demselben Alphabet.