Empirekleid

Ein gerades Kleid aus dünner weißer Baumwolle mit hoher Taille – die Mode nach der Revolution, von antiken Statuen inspiriert.

Nach der Französischen Revolution verschwanden Panier und steife Seidenstoffe. Die Frauen kleideten sich in gerade Kleider aus weißer Baumwolle, die antiken Statuen gleichen sollten, und Kaiserin Joséphine machte den Stil zum Hofstil.

Der Stoff war so dünn, dass die Frauen Schals trugen, oft Kaschmirschals, um sich warm zu halten. In den 1820er-Jahren sank die Taille wieder, und die Ärmel wurden groß.

Material: Musselin oder Batist aus Baumwolle, oft indisch

Verarbeitung: Von Hand genäht; die dünne Baumwolle wurde in dieser Zeit immer öfter in Großbritannien gewebt.

Die Taille knapp unter dem Busen.

Weißer oder heller, dünner und fast durchscheinender Stoff.

Kurze Puffärmel und ein schmaler, gerade fallender Rock, manchmal mit Schleppe.