Englische Standuhr

Die Standuhr – Longcase Clock –, bei der das lange Pendel und die Gewichte ein eigenes Gehäuse erhielten.

Die Ankerhemmung, die um 1670 aufkam, benötigte nur kleine Pendelausschläge und ermöglichte ein langes Pendel. Um Pendel und Gewichte zu schützen, wurde das Uhrwerk in ein hohes Gehäuse eingebaut.

Die Standuhr wurde zur großen Uhr des 18. Jahrhunderts in bürgerlichen Haushalten Englands und verbreitete sich in die Niederlande, nach Skandinavien und Nordamerika. Die schwedische Mora-Uhr (Moraklocka) ist eine Verwandte.

Material: Gehäuse aus Eiche, Nussbaum oder Mahagoni; Uhrwerk aus Messing und Stahl

Verarbeitung: Das Uhrwerk wurde von einem Uhrmacher gefertigt, das Gehäuse von einem Tischler; der Name auf dem Zifferblatt ist der des Uhrmachers.

Die Form des Zifferblatts: vor den 1770er-Jahren quadratisch, danach oft mit gerundetem Bogen.

Die Ankerhemmung und das Sekundenpendel, etwa einen Meter lang.

Name und Ort des Uhrmachers auf dem Zifferblatt.