Fabergé-Ei

Die kaiserlichen Ostereier aus Gold und Email mit einer Überraschung im Inneren.
Zar Alexander III. bestellte 1885 ein Osterei für seine Frau Maria Fjodorowna. Das erste, das Hühnerei, sah schlicht aus, enthielt aber eine goldene Henne, eine Krone und einen kleinen Anhänger.
Fabergé fertigte bis 1916 etwa fünfzig kaiserliche Eier. Die Werkstätten stellten auch kleinere Eier, Tiere und Objekte aus Halbedelstein her, die in großer Zahl gefälscht wurden.
Material: Gold, Email, Edelsteine
Verarbeitung: Gefertigt in Fabergés Werkstätten in Sankt Petersburg unter der Leitung von Meistern wie Michael Perchin und Henrik Wigström.
Guillochiertes Email – Email über einem maschinengravierten Muster.
Ein Ei, das sich öffnen lässt und eine Überraschung birgt.
Die Initialen des Meisters und russische Goldstempel.
Guillochierung unter durchsichtigem Email, oft in mehreren Schichten, Goldfassungen mit kleinen Diamanten und Punzen mit dem Namen Fabergé oder den Initialen des Werkmeisters, zum Beispiel Michail Perchin oder Henrik Wigström.
Zu den bekanntesten zählen das Krönungsei (1897) mit einer Miniatur der Krönungskutsche, das Maiglöckchen-Ei (1898) und das Ei zur Transsibirischen Eisenbahn (1900) mit einem kleinen Zug aus Gold und Platin.
Mehrere der kaiserlichen Eier befinden sich in der Rüstkammer des Kremls in Moskau. Neun wurden 2004 aus der Sammlung der Familie Forbes erworben und sind im Fabergé-Museum in Sankt Petersburg zu sehen. Kleinere Objekte aus den Werkstätten sind häufig gefälscht, und die Punzen müssen genau geprüft werden.