Indischer Chintz

Indischer Chintz, Färber und Maler an der Koromandelküste
Jacket, shawl and skirt: anonymous / Photo: Hugo Maertens, Bruges, CC BY-SA 3.0

Bemalte und gebeizte Baumwolle von der Koromandelküste, so farbecht und billig, dass Europa sie verbot.

Die Ostindienkompanien importierten Chintz in solchen Mengen, dass Frankreich und England ihn um 1700 verboten, um ihre Weber zu schützen. Die Verbote führten dazu, dass Europa lernte, Baumwolle zu bedrucken. Beispiele befinden sich im Victoria and Albert Museum und im Metropolitan Museum.

Material: Baumwolle, Pflanzenfarben (Indigo, Krapp) mit Beizmitteln

Verarbeitung: Das Muster wurde von Hand mit Beizmitteln und Wachs in vielen Schritten gezeichnet und gemalt, bevor der Stoff gefärbt wurde.

Der Lebensbaum mit sich windenden Zweigen und exotischen Blumen, oft auf einer Palampore, einer Bettdecke.

Die klaren roten und blauen Farben, die in der Wäsche nicht verblassten.