Eisenherd
Der Holzherd aus Gusseisen mit Platten, Ringen und Backofen – er ersetzte die offene Feuerstelle in Stadt und Land.
Der Eisenherd mit geschlossener Feuerstelle war viel effizienter als die offene Feuerstelle. Er verbreitete sich in Schweden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, und schwedische Gießereien fertigten Tausende von Modellen.
Der Herd bot einen Backofen, heißes Wasser in einem Behälter und Platten zum Kochen. Auf dem Land blieb er noch lange in Gebrauch, nachdem Gas- und Elektroherd in die Städte gekommen waren.
Material: Gusseisen, Blech, Schamottestein
Verarbeitung: In Teilen in Gießereien gegossen und vor Ort montiert; die Türen oft mit Reliefs verziert.
Ringe in den Platten, die abgehoben werden können, damit der Topf näher ans Feuer kommt.
Der Name der Gießerei im Relief auf den Türen.
Jugendstildekor auf älteren Herden, schlichtere glatte Türen nach 1920.