Katsura-Villa

Katsura-Villa, Die Prinzen Toshihito und Toshitada mit Handwerkern in Kyoto
KimonBerlin, CC BY-SA 2.0

Ein japanisches Lustschloss, dessen Räume aus Tatamimatten, Schiebetüren und Ausblicken aufgebaut sind.

Die Katsura-Villa wurde ab 1615 in Etappen errichtet und in den 1930er-Jahren von Bruno Taut und anderen Modernisten bewundert. Sie sahen in ihr ein Vorbild für Modulsysteme und offene Grundrisse. Die Villa wird vom Kaiserlichen Hofamt in Kyoto verwaltet.

Material: Holz, Papier, Tatami aus Stroh und Binsen

Verarbeitung: Die Räume werden in Tatamimatten bemessen; Schiebewände aus Papier, Shoji und Fusuma, lassen sich entfernen.

Das Raster aus Tatamimatten und Holzrahmen, das den gesamten Raum bestimmt.

Wie sich die Wände zum Garten hin öffnen – Raum und Landschaft werden eins.