Katsura-Villa

Ein japanisches Lustschloss, dessen Räume aus Tatamimatten, Schiebetüren und Ausblicken aufgebaut sind.
Die Katsura-Villa wurde ab 1615 in Etappen errichtet und in den 1930er-Jahren von Bruno Taut und anderen Modernisten bewundert. Sie sahen in ihr ein Vorbild für Modulsysteme und offene Grundrisse. Die Villa wird vom Kaiserlichen Hofamt in Kyoto verwaltet.
Material: Holz, Papier, Tatami aus Stroh und Binsen
Verarbeitung: Die Räume werden in Tatamimatten bemessen; Schiebewände aus Papier, Shoji und Fusuma, lassen sich entfernen.
Das Raster aus Tatamimatten und Holzrahmen, das den gesamten Raum bestimmt.
Wie sich die Wände zum Garten hin öffnen – Raum und Landschaft werden eins.