Japanisches Ledertapetenpapier

Geprägtes Papier, das spanisches Goldleder nachahmte, in Japan für den Export nach Europa gefertigt.
Das Ledertapetenpapier wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt und in viktorianischen Wohnungen beliebt. Es zeigt, wie sich japanisches Handwerk dem westlichen Geschmack anpasste. Beispiele befinden sich im Victoria and Albert Museum und im Cooper Hewitt.
Material: Dickes japanisches Papier, Metallfolie, Lack, Farbe
Verarbeitung: Das Papier wurde gegen geschnitzte Holzformen gepresst, mit Folie belegt und lackiert, damit es wie Leder aussah.
Das erhabene Relief aus Blumen und Vögeln.
Der goldene Glanz des Lacks – Papier, das vorgibt, Leder zu sein.