Kosode aus der Edo-Zeit

Der Vorläufer des Kimonos, mit einem einzigen großen Muster, das sich über das ganze Kleidungsstück zieht.
In der Edo-Zeit wurden reiche Kaufleute zu Kunden der Textilkünstler Kyotos, und Musterbücher verbreiteten die Mode. Das Kosode ist das direkte Vorbild des heutigen Kimonos. Beispiele befinden sich im Nationalmuseum Tokio und im Metropolitan Museum.
Material: Seide, Stickerei, Reservefärbung (Yūzen), Blattgold
Verarbeitung: Ein Gewand aus geraden Stoffbahnen; das Muster wurde mit Reispastenreserve gefärbt und nach dem Zuschnitt des Gewands bestickt.
Das Muster, das diagonal über den Rücken verläuft, wie ein Gemälde.
Die geraden Nähte – das Gewand ist aus Rechtecken gebaut.