Lange 1

Lange 1, A. Lange & Söhne
© 1971markus, CC BY-SA 4.0

Die erste Armbanduhr von A. Lange & Söhne nach der Wiedergründung, mit großer Datumsanzeige.

Als Walter Lange nach der deutschen Wiedervereinigung das Familienunternehmen wiederbelebte, wurden die ersten Uhren 1994 gezeigt. Die Lange 1 hatte ein Zifferblatt, auf dem Zeit, Datum und Gangreserve nebeneinander lagen.

Die große Datumsanzeige griff eine Idee der Fünf-Minuten-Uhr in der Semperoper in Dresden auf. Die Uhr wurde zum Symbol für die Rückkehr der sächsischen Uhrmacherkunst.

Material: Gold oder Platin, Saphirglas; mechanisches Uhrwerk mit Handaufzug

Verarbeitung: Gefertigt in Glashütte in Sachsen; das Uhrwerk wird von Hand dekoriert und montiert.

Das asymmetrische Zifferblatt, auf dem sich nichts überlagert.

Die große Datumsanzeige in zwei Fenstern.

Die Dreiviertelplatine aus unbehandeltem Neusilber.

Das Werk hat eine Dreiviertelplatine aus Neusilber, eine sächsische Tradition, und die Unruhbrücke ist von Hand graviert. Das Zifferblatt ist asymmetrisch: Keine Anzeige überlappt eine andere.

A. Lange & Söhne war in der DDR verstaatlicht worden, und die Lange 1 zeigte, dass die sächsische Uhrmacherkunst in Glashütte nach der Wiedervereinigung wieder aufleben konnte.

Das Zifferblatt für die Zeit liegt links, das große Datum in zwei Fenstern oben rechts, die Gangreserve rechts und die kleine Sekunde unten.

Die Lange 1 gab es mit Mondphase, Zeitzone und Tourbillon sowie in mehreren Metallen.