Michaux-Velociped

Das Veloziped aus Paris mit Pedalen am Vorderrad – „Knochenschüttler“ genannt.
Der Schmied Pierre Michaux und seine Söhne in Paris brachten Pedale am Vorderrad einer Laufmaschine an. Wer die Idee zuerst hatte, ist umstritten; Pierre Lallement erhielt 1866 in den USA ein Patent.
Das Veloziped wurde auf der Pariser Weltausstellung 1867 gezeigt und wurde zur Mode. Es war schwer und unbequem – die Engländer nannten es „Boneshaker“ –, machte das Radfahren aber zum Sport.
Material: Schmiedeeisen, Holz, Eisenreifen an den Rädern
Verarbeitung: Ab etwa 1867 von Michaux & Cie in Paris gefertigt.
Die Pedale, die direkt an der Nabe des Vorderrads befestigt sind.
Der geschwungene Rahmen aus Schmiedeeisen.
Die Holzräder mit Eisenreifen, die auf dem Kopfsteinpflaster ratterten.