Morris-Sessel

Morris-Sessel, Morris & Co., nach einer ländlichen Vorlage aus Sussex
Resonance african furniture, Public domain

Der Sessel mit verstellbarer Lehne, der zum Liebling der Arts-and-Crafts-Bewegung wurde – und zum Vorläufer des Ruhesessels.

Die von William Morris 1861 gegründete Firma verkaufte ab etwa 1866 einen Sessel mit verstellbarer Lehne. Die Vorlage war ein einfacher Stuhl, den ein Mitarbeiter der Firma bei einem Schreiner auf dem Land gesehen hatte.

Der Stuhl wurde so beliebt, dass „Morris chair“ zum Namen eines ganzen Typs wurde, nicht zuletzt in den USA, wo Gustav Stickley und andere um die Jahrhundertwende 1900 eigene Versionen fertigten.

Material: Ebonisierte Buche oder Eiche; lose Kissen, bezogen mit Stoffen von Morris & Co.

Verarbeitung: Hergestellt von Morris, Marshall, Faulkner & Co. (später Morris & Co.) in London, nach dem Modell eines Schreiners in Sussex.

Ein Lehnenrahmen, der geneigt und von einem Stift oder einer Stange hinter den Armlehnen gehalten wird.

Lose Kissen in Sitz und Lehne.

Gerade Armlehnen und sichtbare, einfache Holzverbindungen.