Gefäß von George Ohr

Ein papierdünnes, verdrehtes und gefaltetes Gefäß, das aussieht, als sei es vom Wind geformt worden.
Ohr nannte sich „den größten Kunsttöpfer der Welt“ und weigerte sich, seine Gefäße einzeln zu verkaufen. Sie wurden in den 1970er-Jahren wiederentdeckt und beeinflussten die amerikanische Studiokeramik. Beispiele befinden sich im Ohr-O’Keefe Museum in Biloxi und im Metropolitan Museum.
Material: Irdenware, oft mit gesprenkelten, metallischen Glasuren
Verarbeitung: Extrem dünn gedreht und dann verdreht, gekniffen und zerknittert, solange der Ton weich war.
Die Wände, die dünner sind als eine Porzellantasse und dennoch im Ofen aufrecht standen.
Die gefalteten, verdrehten Formen – keine zwei sind gleich.