Holländisches Damenrad
Das aufrechte, schwarze Alltagsrad – das Omafiets, das die Niederlande trägt.
Das holländische Damenrad entwickelte sich aus dem englischen Roadster und wurde im flachen Land zum Alltagsfahrzeug. Der tiefe Rahmen ermöglichte es, im Rock zu fahren, und der geschlossene Kettenschutz hielt die Kleidung sauber.
Die Form hat sich in hundert Jahren kaum verändert. Es heißt Omafiets, „Omarad“, und ist ein Beispiel für eine volkstümliche Form, die zum Klassiker geworden ist.
Material: Stahlrohr, schwarzer Emaillelack, Kettenschutz und Schutzbleche aus Stahl
Verarbeitung: Ab etwa 1900 in großen Serien von Gazelle, Batavus und anderen Fabriken gefertigt.
Der tiefe Einstieg im Rahmen, für lange Röcke.
Die aufrechte Sitzhaltung und der nach hinten gebogene Lenker.
Der geschlossene Kettenschutz, die Schutzbleche und der Gepäckträger.