Ostindisches Porzellan
Porzellan, das in China für den europäischen Markt hergestellt wurde, oft mit Wappen oder Monogrammen bestellt.
Die Schwedische Ostindien-Kompanie, die von 1731 bis 1813 bestand, brachte große Mengen chinesischen Porzellans nach Göteborg. Es war teuer, aber billiger als das aus Europas eigenen Manufakturen, und fand sich bald in vielen schwedischen Haushalten.
Das Porzellan zeigt ein frühes globales Design: Chinesische Werkstätten passten Formen und Motive europäischen Bestellungen an und kopierten manchmal europäische Stiche.
Material: Chinesisches Porzellan mit gemaltem Dekor
Verarbeitung: In Jingdezhen geformt und gebrannt, oft in Kanton dekoriert und nach Europa verschifft.
Ein unglasierter Fußring unter dem Boden, oft mit leicht bräunlichem Ton.
Der Dekor: Blau unter der Glasur oder darüber gemalte Farben – Famille rose mit rosa Tönen.
Bestellte Wappen und Monogramme, die zeigen, wem das Service gehörte.