Oxford-Schuh
Der geschlossene Schnürschuh, der zum klassischen Herrenschuh wurde.
Der Oxford-Schuh erhielt seinen Namen von der Universitätsstadt, in der die Studenten statt Stiefeln niedrige Schnürschuhe zu tragen begannen. Die geschlossene Schnürung macht den Schuh schmal und elegant.
Die rahmengenähte Sohle, die sich viele Male erneuern lässt, machte die Schuhe langlebig. Englische Schuhmacher wie John Lobb und Church's haben den Oxford-Schuh zum Symbol der klassischen Herrenmode gemacht.
Material: Kalbsleder, Ledersohle, rahmengenäht
Verarbeitung: Ab dem 19. Jahrhundert von Schuhmachern in England gefertigt; heute von den großen Schuhfabriken in Northampton und auf Bestellung.
Die geschlossene Schnürung, bei der die Seitenteile unter das Vorderblatt genäht sind.
Die Zehenkappe als Naht quer über der Spitze.
Die rahmengenähte Sohle mit sichtbaren Stichen.
Die Schnürlaschen sind unter das Vorderblatt genäht, sodass sich die Schnürung vollständig schließt. Beim Derby, der oft mit ihm verwechselt wird, sind die Schnürlaschen obenauf aufgenäht.