Regenschirm
Der Regenschutz, der im 18. Jahrhundert auf Londons Straßen von einer seltsamen Gewohnheit zur Selbstverständlichkeit wurde.
Sonnenschirme gab es schon lange, aber einen Schirm gegen Regen zu tragen galt in England als unmännlich. Um 1750 begann der Reisende Jonas Hanway, in London einen zu tragen, und wurde dafür angeblich ausgelacht.
Gegen Ende des Jahrhunderts war der Regenschirm üblich. Samuel Fox entwickelte 1852 ein leichteres Gestell aus Stahl, das den Regenschirm billiger und haltbarer machte.
Material: Geöltes Seiden- oder Baumwolltuch, Fischbein oder Rattan, Holz; später Stahl
Verarbeitung: Streben aus Fischbein oder Rattan wurden mit Stoff bespannt und an einem Holzschaft befestigt; Stahlstreben kamen in den 1850er-Jahren auf.
Streben aus Fischbein oder Rattan bei älteren Regenschirmen, aus Stahl bei späteren.
Schwere Holzschäfte mit Griffen aus Bein, Horn oder Silber.
Der Name des Herstellers auf dem Ring oder dem Griff.