Pomander
Die Duftkugel aus Silber, die an einer Kette getragen wurde, um vor Pest und schlechten Gerüchen zu schützen.
Man glaubte, dass sich Krankheiten durch schlechte Luft verbreiteten und dass gute Düfte schützten. Wer es sich leisten konnte, trug einen Pomander, eine „pomme d’ambre“, mit Ambra, Moschus, Gewürzen und Kräutern am Gürtel oder um den Hals.
Die feinsten waren Schmuckstücke aus Gold und Silber mit einem Fach für jeden Duft. Sie zeigen, wie das Parfum als Medizin und Statussymbol begann, lange bevor es zur Flasche auf dem Toilettentisch wurde.
Material: Silber, manchmal vergoldet, mit Fächern für duftende Stoffe
Verarbeitung: Von Goldschmieden in Deutschland, den Niederlanden und England im 16. und 17. Jahrhundert gefertigt.
Die runde Kugel, die sich in Segmente öffnen lässt wie eine Orange.
Die Fächer für verschiedene Düfte, oft mit eingravierten Namen.
Die Öse für Kette oder Gürtel.