Rokoko-Kommode

Die Kommode mit geschwungener Front, geschweiften Beinen und gemustertem Furnier – das feinste Möbel der Freiheitszeit.

In der Freiheitszeit, zwischen 1720 und den 1770er-Jahren, orientierten sich Stockholms Ebenisten am französischen Rokoko. Die Kommode – auf Französisch commode – wurde zum vornehmsten Möbel des Salons.

Die schwedischen Kommoden sind oft zurückhaltender als die französischen, mit schlichteren Beschlägen. Viele tragen die Signatur des Ebenisten oder einen Stempel des Stockholmer Schreineramts.

Material: Korpus aus Eiche oder Kiefer mit Furnier aus Nussbaum, Rosenholz und anderen Hölzern; Beschläge aus vergoldetem Messing; Platte aus Kalkstein oder Marmor

Verarbeitung: Der Korpus wird mit Schwalbenschwanzverbindungen gefügt; das Furnier wird in Mustern gelegt (Intarsie) und die Beschläge werden gegossen.

Die Front schwingt sowohl in der Breite als auch in der Höhe.

Furniermuster, oft Blumen oder Rauten, und gegossene Beschläge in Rocailleform.

Handgesägte Schubladenböden und handgemachte Schwalbenschwänze an den Schubladen.