Audemars Piguet Royal Oak

Audemars Piguet Royal Oak, Gérald Genta für Audemars Piguet
OpaleHorse, CC BY-SA 4.0

Die Sportuhr aus Stahl mit achteckiger Lünette, die so viel kostete wie eine Golduhr.

Audemars Piguet bat Gérald Genta um eine Sportuhr aus Stahl, und er soll sie der Überlieferung nach in einer Nacht gezeichnet haben. Die Form griff einen Taucherhelm mit Schrauben auf.

Die Royal Oak wurde 1972 gezeigt und war teurer als viele Golduhren. Anfangs verkaufte sie sich langsam, wurde aber zu einem der wichtigsten Uhrenmodelle des 20. Jahrhunderts und zum Vorbild für ein ganzes Genre.

Material: Stahl, Saphirglas; flaches automatisches Uhrwerk

Verarbeitung: Gefertigt in Le Brassus; Gehäuse und Armband werden von Hand bearbeitet und poliert.

Die achteckige Lünette mit acht sichtbaren Schrauben.

Das Zifferblatt mit Karomuster, Tapisserie.

Das in das Gehäuse integrierte Armband.

Die Royal Oak wurde 1972 auf der Uhrenmesse in Basel vorgestellt. Die erste Referenz, 5402, war 39 Millimeter breit, für ihre Zeit groß, und wird deshalb „Jumbo“ genannt.

Die achteckige Lünette wird von acht sechskantigen Schrauben gehalten, die durch das Gehäuse gehen. Das Armband ist in das Gehäuse integriert, und die Glieder werden zum Verschluss hin schmaler. Das Rautenmuster des Zifferblatts, Tapisserie, wird durch Guillochieren hergestellt.

Achteckige Lünette mit sechskantigen Schraubenköpfen, integriertes Stahlarmband, Zifferblatt mit Rautenmuster und wechselnd polierte und gebürstete Flächen.

Später kamen kleinere Größen, Chronographen sowie Uhren aus Gold und anderen Materialien. Die Royal Oak Offshore ab 1993 hat hier eine eigene Seite.

Die frühen Referenzen werden besonders geschätzt. Sammler prüfen, ob die scharfen Kanten zwischen gebürsteten und polierten Flächen erhalten sind oder bei einer Wartung abgeschliffen wurden.