Rya
Die geknüpfte Rya begann als warme Decke im Bett und wurde zu einem Webbild an der Wand.
Im Norden wurde die Rya hunderte Jahre lang als Bettdecke, in Booten und in kalten Hütten verwendet, mit dem Flor nach innen zum Körper. Die Muster wurden auf der glatten Seite oder im Flor gewebt.
Im 20. Jahrhundert wurde die Rya zu einem Webbild, und Designer schufen moderne Ryas für Wand und Boden. Ältere Ryas aus der bäuerlichen Volkskunst sind bei Auktionen begehrt.
Material: Wollgarn, geknüpft in einen Grund aus Wolle oder Leinen
Verarbeitung: Handgeknüpft auf dem Webstuhl: Garnenden werden zwischen die Schussfäden geknüpft und bilden einen langen Flor.
Der lange Flor, der das Muster weich bedeckt.
Geometrische Muster, Treppen und Rauten, manchmal mit Jahreszahlen und Initialen.
Die Rückseite: Bei älteren Ryas war oft die glatte Seite die sichtbare.